“Zeit was zu ändern” Rolf Stahlhofen 2003

Album Kritik von

Dass wir was ändern müssen, ist uns allen bekannt. Doch bleiben wir auf dieser These sitzen. Es gibt viel zu ändern. Die Welt, das eigene Leben, das Land, die Musik oder ein Plattencover. Stahlhofen in verspielter Rückenansicht, wie sein nackter Arsch aus der leicht geöffneten Jacke blinzelt, ist zumindest schon mal optisch provokant. Damit ist ein guter Anfang in Richtung Erfolg, zumindest bei den Frauen, gemacht.

Stahlhofens Debütalbum “Zeit Was Zu Ändern” entstand gemeinsam mit Alfred Kritzer. Der ist Keyboarder und Arrangeur von Herbert Grönemeyer. Rolf schlägt aber eher die Richtung Xavier Naidoos ein. Mit gefühlvollen Balladen, souligen Liebesliedern, Reggae-Einlagen und einer ordentlichen Portion Party-Funk stellt er ein gefühlvolles Album zusammen. Schon in den ersten Sekunden von “Happy” tritt der “gut gereifte 68er Jahrgang” aus dem Schatten Xavier Naidoos hervor. ‘Rolfis’ glasklare Stimme eilt ohne Stolperer die Tonleiter rauf und runter. Beeindruckt von Volumen und Power der Stimme lässt man sich gern auf den belehrenden Text ein.